Gemeinschaftliche Vergebungsarbeit für die Epoche des deutschen Kolonialismus in Namibia am Waterberg

Wie einige von euch wissen, bin ich für fünf Monate in Namibia. Um die Menschen, die Tiere, das Land an sich und seine Vergangenheit etwas besser kennenzulernen, habe ich mich unter anderem mit der Geschichte Namibias tiefer auseinandergesetzt. Somit habe ich auch erfahren, was zur Zeit der Kolonialisierung alles in Namibia geschehen ist, vor allem im Jahre 1904 und welche Rolle die deutsche Bevölkerung dabei spielte.

 

Während des Lesens und der genaueren Auseinandersetzung mit der Geschichte wurde mir bewusst, wie wesentlich es für das Land, die schwarze und die weiße Bevölkerung, aber auch für die deutsche Bevölkerung ist, dass hier Vergebung geschieht. Es ist wesentlich, damit sich der Frieden und die Wahrheit ausdehnen können. So kam mir der Impuls, bei der Vergebungsarbeit auch unsere Gemeinschaft in Deutschland zu integrieren, damit auch sie die Möglichkeit hat, individuell, als auch global in Vergebung gehen zu können. Ich spürte sofort, dass das hier in Namibia eine wesentliche Aufgabe für mich und uns ist, stellvertretend für die deutsche Bevölkerung in Vergebung zu gehen, damit auch hier die Bevölkerung in Frieden gemeinsam leben kann.

 

Die Vergebungsarbeit fand am 02.11.2018 und 03.11.2018 statt. Am ersten Tag vollzogen wir (Jörg & ich) die Vergebungsarbeit am Waterberg, wo der Vernichtungsbefehl von den Deutschen gegenüber dem Volk der Herero ausgesprochen wurde. Wir haben uns oben auf dem Waterberg auf einen Felsen gesetzt, um alle vier Elemente präsent zu haben.

Auf individueller Ebene konnten wir relativ schnell in Vergebung gehen und unsere Dinge lösen. Auf globaler Ebene handelten wir aus der Perspektive der Deutschen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Deutschen unter Berücksichtigung des damaligen Bewusstseins sehr schnell sich selbst und den anderen Beteiligten vergeben konnten.

 

Die Tiere, Mutter Erde, die Pflanzen und die Natur konnten relativ schnell vergeben beziehungsweise hatten bereits teilweise den Deutschen für ihre Handlungen vergeben. Schwieriger wurde es bei der Bitte, dass die betroffenen Völker mit den Deutschen für ihre Handlungen, in Vergebung gehen. Es wurden von Seiten der Völker Vorwürfe geäußert und der Sinn der Vergebung nicht gesehen.

 

Während der Meditation habe ich mich, stellvertretend für das deutsche Volk, vor einer Herero-Frau stehen sehen, hinter ihr das Hereo-Volk, dann habe ich mich mit ihrem Herzen verbunden und sie um Vergebung gebeten. Ich habe gespürt, dass sie mich und die Ehrlichkeit meiner Worte gespürt hat. Ich habe mich vor ihr hingekniet und sie hat mich gesegnet. Allerdings habe ich gespürt, dass sich die Vergebung noch nicht ganz vollzogen hatte.

 

Am zweiten Tag der Vergebungsarbeit suchten wir uns ein Gebiet, durch das die Hereros nach Verkündung des Vernichtungsbefehls geflohen sind. Es war eine Stelle in der Wüste zwischen dem Waterberg und Botswana.

Wir haben mit der Vergebung dort angesetzt, wo wir am vorherigen Tag aufgehört hatten. Ich sah mich diesmal wieder vor den Hereros stehen: vor einer Herero-Frau, einem Herero-Mann und einem Herero-Kind, stellvertretend für das gesamte Volk, und ich verband mein Herz mit ihren Herzen. Ich konnte spüren, dass die Hereros die damaligen Beweggründe und das Bewusstsein der Deutschen wahrnehmen konnten. Außerdem kamen sie zu der Erkenntnis, dass sie, wenn sie mit uns Deutsche in Vergebung gehen, auch wieder in ihren inneren Frieden und in ihre Liebe kommen.

 

Dasselbe tat ich mit dem Volk der Namas, was ebenfalls erfolgreich war und funktionierte.

Während der Vergebungsarbeit konnte ich die Dankbarkeit gegenüber Mutter Erde spüren, dass sie uns hier alle beherbergt. Ich habe die Einheit und ihre Kraft gespürt und gefühlt, was wir alle gemeinsam als Einheit zusammen erschaffen und bewegen können.

 

Durch die Vergebungsarbeit hat sich einiges verändert, die Verbindung zwischen den Schwarzen und Weißen fühlt sich anders an. Es hat sich ein Raum für weitere Vergebung geöffnet, in dem weiterhin UR-Bewusstsein, UR-Energie und UR-Information hineingegeben werden dürfen.

 

Ich möchte jedem Einzelnen aus der Gemeinschaft danken, der sich bei der Vergebungsarbeit eingeklinkt hat, seine Energie mit hineingegeben hat und mit daran beteiligt war, dass auf  individueller und globaler Ebene Vergebung und Heilung geschehen konnte. Und vielen Dank für die lieben Nachrichten, Rückmeldungen und Schilderungen jedes Einzelnen. Danke.

 

In Herzensverbundenheit und Dankbarkeit, Annika Hildebrandt

 

Hier finden Sie uns

Erdheilung im Lichtbewusstsein

Projektgruppe Erdheilung

des Vereins LICHTBEWUSSTLEBEN eV.

Weidenweg 3
42489 Wülfrath

Hausanschrift:

Stresemannstr. 43, 40210 Düsseldorf

www.lichtbewusstleben.de

Ansprechpartner

Birgit und Dirk Sommer

Mobil Birgit  0176 7864 8577

Mobil Dirk   0179 5237 484

info@erdheilung-im-lichtbewusstsein.org

www.Deine-Kraftquelle.com

Druckversion Druckversion | Sitemap
© erdheilung im lichtbewusstsein